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Experimente Offenes Atelier am 14. Juli

 

EXPERIMENT

Fritzi Haußmann
Geöffnet: SONNTAG, 14.07.24 11:00 – 18:00 Uhr

Atelier-Adresse:
Atelierhaus Güterhallenstr. 18A, 68159 Mannheim
ÖPNV: Bus: 62, Haltestelle Gerd-Dehof-Platz
Straßenbahn: 6 – Haltestelle Handelshafen

WILLKOMMEN ZU DEN OFFENEN ATELIERS MANNHEIM 2024

Das EXPERIMENT OFFENE ATELIERS findet zum vierten Mal in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim vom 12. – 14. Juli 2024 statt. Für die Dauer von zwei Tagen öffnen Künstler:innen den Raum, in dem sie denken und arbeiten, einem interessierten Publikum. In den Ateliers entwickeln sie Ideen, hier sind sie im permanenten Ausnahmezustand, hier ist der Ursprung ihrer künstlerischen Autonomie. Und hier werden sie mit ihren Gästen über ihre Positionen sinnieren.

Aus einem Umkreis von circa 120 km kommen Besucher:innen, Kunstinteressierte, wie auch Kurator:innen von Kunsträumen und Kunstvereinen. Vertreter:innen von Galerien, aus der Kunst- verwaltung und aus der Stadtplanung.

Die Ateliers sind unterschiedlich, alles ist vertreten, Lofts, alte Verwaltungsgebäude, Kellergewölbe, ehemalige Unterbringungen der US-Armee, ein umgebautes Gartenhäuschen, ehemalige Bäder und Hinterhofwerkstätten. Orte, die ansonsten verborgen bleiben.

Dialoge entstehen zwischen den Künstler:innen der Ateliers und denen, die von außerhalb für ein Wochenende eingeladen sind, sich hier zu präsentieren.

So auch in unserer vierten Ausgabe von EXPERIMENT – OFFENE ATELIERS in Mannheim 2024.

Das Experiment, der Atelierrundgang, bedeutet in Bewegung sein, kurz hineinschauen oder auch länger bleiben, sich mit Künstler:innen unterhalten, Eindrücke sammeln und mit nach Hause nehmen.

Fritzi Haußmann  (32)

Installative Raumzeichnung, Objekte, Performance

Das Verwenden gebrauchter, ausrangierter oder aussortierter Materialien ist eines der Charakteristika von Fritzi Haußmanns Arbeitsweise. Ein Weiteres sind die raumgreifenden Installationen, die sie auf den jeweiligen Raum bezogen entwickelt und die in situ ihre vorläufig endgültige Form erhalten.

Die Objekte und Installationen weisen nicht nur einen faszinierend organischen Charakter auf, als seien sie wesenhafte Gebilde, die Wand und Boden bedecken. Ihre Formen lassen sich sogar bewegen und verändern, denn die Künstlerin nutzt den Begriff der erweiterten Plastik für ihre Arbeit, wenn sie die Objekte für Performances und Interaktionen mit dem menschlichen Körper aktiviert.

Fritzi Haußmann studierte an der Hochschule Wiesbaden Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt „freie Grafik“ und Freie Kunst an der Kunstakademie Mannheim. Sie ist Preisträgerin des Pfalzpreises für Bildende Kunst/ Plastik und war u.a. an Ausstellungen in der Kunsthalle Mannheim, im Landesmuseum Mainz, im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern und im Wilhelm Hack Museum beteiligt.